2. WORLD FITNESS & WELLNESS FORUM 2007
18.-20.10.2007 • Monte Verità • Ascona • Schweiz
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Nach dem grossen Erfolg des zweiten WFWF freut es uns, die 70 Teilnehmer bekannt zu geben:
Karin Albrecht, Urs Bach, Jörg Behrendt, Hans Bitschnau, Andreas Bredenkamp, Werner Bröcker, Ralf Capelan, Anja Dämmig, François de Sarre, Rada Dimkova, Paul Eigenmann, Markus Frei, Jens Friebel, Beat Friedli, Martin Frischkecht, Hans-Jürg Gerber, Roger Gestach, Sean Glendinning, Ulfert Harders, Elke Härzer, Willi Härzer, Lydia Haug, Jürg Heim, Hermann Hoogestraat, Gregor Hüni, Werner Jaschke, Frank Kirchner, Anita Knöller, Edgar Knöller, Silvia Kobanitsch, Suzanna König, Otti Krempel, Rolf Krempel, Sabine Kurs, Thomas Lorez, Merle Losem, Luppi, Luciano Luppi, Birgit Marx, Johannes Marx, Ernst Minar, Antoni Mora, Regula Müller, Silvan Müller, Monica Mutti-Caretti, Edy Paul, Maria Paul, Markus Pirra, Franko Rinner, Nelly Salas - Albertini, Ueli Schweizer, Gabriella Skala, Roland Steiner, Theres Steiner, Oliver Studer, Ernst Theussl, Friedemann Uhl, Hans E. Ulrich, Paul Underberg, Rudolf Weyergans, Robert Winzenried, Jürgen Woldt, Anja Wolf, Hans-Georg Yourievsky, Katharina Yourievsky, Kaspar Zimmermann, Christoph Zülli, Petra Zurkova, Andreas Zwing.

Selbstverständlich können die Personen, die sich für das WFWF 2007 angemeldet und die Teilnahmegebühr bereits bezahlt hatten, aber aus Privaten-Gründen oder wegen Krankheit nicht teilnehmen konnten, sich wiederum für das WFWF 2008 anmelden, d.s:
Harald Claussen, Dr. Axel Gottlob, Refit Kamberovic, Andreas Krummenacher, Dr. Karl Neeser, Douglas Strom, Helmut Wagner, Gottfried Wurpes.
Am Gala-Dinner nahmen übrigens 85 Personen teil.

Auf vielfältigem Wunsch haben wir das Forum auf 3 Tage, um in den gewünschten Arbeitsgruppen umsetzbare Ideen formulieren zu können, verlängert.
Sie können schon jetzt Ihre Anmeldung eingeben. Die Teilnahmegebühr für 2008 beträgt für alle Euro 318.- respektiv CHF 485.-. Dieser Beitrag kommt ausschliesslich der Förderung des Forums als gemeinnützige Veranstaltung zu Gute.
In der nächsten FITNESS TRIBUNE Ausgabe Nr. 111, die anfangs Dezember erscheint, wird ein umfangreicher Bericht des zweiten WFWF Forums veröffentlicht.
Ein Höhepunkt des WFWF war die Vorstellung der Gesundheits-Charta
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Gesundheit-CHARTA vom 2. WFWF 2007 Ascona - Monte Verità
Für alle Menschen dieser Erde. Die heutige Gesellschaft und Umwelt erfordern, dass Frieden, Gesundheit und Wohlergehen der Menschen mit ihrem freien Willen dauernde Geltung gegeben werde. Darum haben Leute der Länder Schweiz, Deutschland und Österreich (und einiger anderer europäischen Staaten, sowie auch aus anderen Kontinenten dieser Erde) im Hinblick auf die Arglist der Zeit zu ihrem besseren Schutz und zu ihrer Erhaltung, einander Beistand mit Rat und Tat zugesagt.
Im Bestreben für eine gesunde und starke Weltbevölkerung, die den heutigen Anforderungen der Gesellschaft, der Wirtschaft, der Welt und Umwelt standhält, beschliessen wir
- eigenverantwortlich für unsere Gesundheit und unsere physische und psychische Stärke zu sorgen, und
- jedem beizustehen, um dies auch zu erreichen,
- jedem im Rahmen des Möglichen beizustehen, wo seine Kräfte nicht reichen,
- auf unsere Nahrung zu achten, zur Unterstützung unserer Gesundheit und Vitalität,
- gemäss unseren Kräften auf umweltverträgliche Weise dafür zu sorgen, dass jeder Mensch reelle Möglichkeiten kriegt, sich gesund zu ernähren, jeder wenn möglich nach seinen Ideen,
- auf eine gesunde Lebensweise zu achten und diese anderen Menschen auch zu ermöglichen, und
- dieses Wissen und die Möglichkeiten in Schulen zugänglich zu machen.
Es soll jeder Mensch frei sein, unabhängig von Geschlecht und Alter, wie er Gesundheit und Stärke erreicht, ohne anderen Schaden zuzufügen. Unsere Stärke und Gesundheit sollen eine wesentliche Basis sein, um unsere Aufgaben und unsere Eigenverantwortung in der Familie, den anderen Menschen und der Gesellschaft, sowie allen anderen Lebensformen gegenüber, im Einklang mit der Schöpfung, wahrzunehmen.
Diese Ordnung soll, so die Menschen möchten, so lange Bestand haben, als dies notwendig erscheint. Diese Beschlüsse wurden von den Genannten gefasst, um der gesellschaftlichen Entwicklung der Menschen einen neuen Impuls zu geben.
Gegeben im Jahre 2007, 19. Oktober.
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Um das hohe Niveau dieses Forums weiterhin gewährleisten zu können, haben wir uns entschlossen, die Teilnahme an dem nächsten Forum nur auf Empfehlung der dies- und letztjährigen TeilnehmerInnen stattfinden zu lassen. Dies bedeutet im Klartext: Nur Sie entscheiden, wie sich das Teilnehmerfeld im nächsten Jahr zusammen setzt.
Jeder von Ihnen hat die Möglichkeit einen neuen Teilnehmer zu empfehlen. Wir bitten Sie daher sorgfällig zu überlegen, welche Persönlichkeit aus Ihrem Umfeld das Forum mit seiner Gegenwart bereichern kann oder durch seine Möglichkeiten oder Fähigkeiten beitragen kann, unserem Ziel, die Fitness- und Wellness-Branche nach vorne zu bringen, näher zu kommen. Ihr neuer, zahlender Teilnehmer sollte der deutschen oder englischen Sprache mächtig sein.
Sollten Sie niemanden empfehlen können, bitten wir Sie, uns dies bis spätestens 17.12.2007 mitzuteilen, damit das Kontingent von max. 120 TeilnehmerInnen von anderen genutzt werden kann.
Nochmals vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihr intensives Engagement während des Forums!
Bis bald Ihr Jean-Pierre L. Schupp
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1. WORLD FITNESS & WELLNESS FORUM 2006
30.9-1.10.2006 • Monte Verità • Ascona • Schweiz
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Nach dem grossen Erfolg des ersten WFWF freut es uns, die 61 Teilnehmer bekannt zu geben:
Urs Bach, Jörg Behrendt, Michael Bertz, Andreas Bredenkamp, Werner Bröcker, Enzo Butera, Ariane Egli, Markus Egli, Paul Eigenmann, Armin Fach, Alois Fauster, Roger Gestach, Alessandro Gimigliano, Dr. Axel Gottlob, Peter Gottlob, Diana Goytia, Rainer Goytia, Hanspeter Grossen, Ulfert Harders, Jürg Heim, Hermann Hoogestraat, Alex Huser, Werner Jaschke, Frank Kirchner, Natja Kistler, Otti Krempel, Dr. Rolf Krempel, Andrea Lehr, Johannes Linzenich, Leon Lumens, Toni Mehmann, Daniel Louis Meili, Botond Mezey, Ernst Minar, Antoni Mora, Silvan Müller, Anton Obrist, Edy Paul, Maria Paul, Michael Pelczer, Alex Pfitzenmeier, Stephan Pfitzenmeier, Werner Pfitzenmeier, Günter Robert Pölzer, Franco Rinner, Ines Roscamm, Claude Scholl, Jean-Pierre Schupp, Ueli Schweizer, Gerhard Span, Peter Steiner, René Stoss, Douglas Strom, Heinz Thürig, Giuseppe Verre, Helmut Wagner, Rudolf Weyergans, Robert Winzenried, Gottfried Wurpes, Hans-Georg Yourievsky, Bernd Zimmermann, Kaspar Zimmermann.


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Selbstverständlich können die Personen, die sich für das WFWF 2006 angemeldet und die Teilnahmegebühr bereits bezahlt hatten, aber aus Privaten-Gründen oder wegen Krankheit nicht teilnehmen konnten, sich wiederum für das WFWF 2007 anmelden, d.s:
Wolfgang Bahne, Harald Claussen, Kurt Hürlimann, Refit Kamberovic, Andreas Krummenacher, Johannes Marx, Dr. Adolf Ogi, Uwe Roll, Thomas Röhrle, Valentin Steiner, Daniel Wahner, Georg Wörnle, Paul Underberg.
Am Gala-Dinner nahmen übrigens 82 Personen teil.

Für das WFWF 2007 laufen bereits die Vorbereitungen. Dem Wunsch der Teilnehmer entsprechend wird das Forum auf jeden Fall wieder auf dem Monte Verità in Ascona durchgeführt.
Um das hohe Niveau dieses Forums weiterhin gewährleisten zu können, haben wir uns entschlossen, die Teilnahme an dem nächsten Forum nur auf Empfehlung der diesjährigen TeilnehmerInnen stattfinden zu lassen. Dies bedeutet im Klartext: Nur Sie entscheiden, wie sich das Teilnehmerfeld im nächsten Jahr zusammen setzt.
Jeder von Ihnen hat die Möglichkeit einen neuen Teilnehmer zu empfehlen. Wir bitten Sie daher sorgfällig zu überlegen, welche Persönlichkeit aus Ihrem Umfeld das Forum mit seiner Gegenwart bereichern kann oder durch seine Möglichkeiten oder Fähigkeiten beitragen kann, unserem Ziel, die Fitness- und Wellness-Branche nach vorne zu bringen, näher zu kommen. Ihr neuer, zahlender Teilnehmer sollte der deutschen oder englischen Sprache mächtig sein.
In der nächsten FITNESS TRIBUNE Ausgabe Nr. 105, die anfangs Dezember erscheint, wird ein umfangreicher Bericht des ersten WFWF Forums veröffentlicht.
Nochmals vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihr intensives Engagement während des Forums!
Bis bald Ihr Jean-Pierre L. Schupp
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Geschichte des Monte Verità
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1869-1874 Der russische Anarchist Michail Bakunin lässt sich in Locarno nieder. Er lebt von 1873 bis 1874 in der "Baronata" in Minusio. Seine Utopie ist die herrschaftslose Gesellschaft, die grösste aller Utopien.
1885-1928 Die deutschstämmige, russische Baronin Antonietta von Saint-Léger ist Herrin der Brissago-Inseln. Der botanische Garten ist ihr irdisches Paradies.
1889 Alfredo Pioda, Locarneser Nationalrat und Theosoph, plant mit Franz Hartmann und Gräfin Constance Wachtmeister die Errichtung eines theosophischen Klosters "Fraternitas" auf der damaligen Monescia, dem heutigen Monte Verità.
1900-1920 Die Vertreter des dritten Weges zwischen Kapitalismus und Kommunismus, die Lebensreformer, gründen die zuerst urkommunistische, dann individualistische vegetabilische Cooperative, aus der schliesslich die Sonnen-Kuranstalt und das Sanatorium Monte Verità werden. Die Gründer sind Ida Hofmann, Pianistin und Feministin, und Henri Oedenkoven, Industriellensohn sowie die Brüder Karl und Arthur (Gusto) Gräser.
1904 Der Anarchist und Arzt Raphael Friedeberg lässt sich in Ascona nieder. Durch ihn kommen viele Anarchisten nach Ascona: Fürst Peter Kropotkin, der Zürcher Armenarzt Fritz Brupbacher, aber auch die früheren sozialdemokratischen Parteikollegen Karl Kautsky, August Bebel und Otto Braun.
Der deutsche Anarchist Erich Mühsam wünscht sich Ascona als "Republik der Heimat losen, der Vert riebenen, des Lumpenproletariats". Auch Lenin und Trotzki besuchten den Monte Verità.
1907 Der Weltverbesserer Hermann Hesse blieb auch einige Jahre. Er wollte sich einer längeren Alkoholentziehungskur unterziehen. Er lebte in einer kleinen Bretterbude, verbrachte 7 Tage ohne Nahrung und vergrub sich bis unter die Achseln in den Boden, um die Heilkraft zu erproben. Viele seiner Erzählungen handeln auf und vom magischen Berg.
1906-1911 Der Grazer Psychiater Otto Gross plant in Ascona eine Hochschule zur Befreiung der Menschheit, die Rückkehr ins kommunistische Paradies.
Die Bohémienne und Schriftstellerin Franziska Gräfin zu Reventlow vertauscht Schwabing mit Ascona und Locarno.
1913-1918 Rudolf von Laban gründet auf dem Monte Verità seine "Schule für Kunst", die der individualistischen Cooperative angegliedert ist, und in der Schüler in alle Äusserungsformen des menschlichen Genius eingeführt werden sollen. Um Laban scharen sich als Schülerinnen Mary Wigman, Katja Wullf, Suzanne Perrottet. Auch Isadora Duncan besucht den Monte Verità.
1914-1918 Ascona wird neben Zürich und Bern bevorzugter Emigrantenort. Besonders die Künstler pendeln zwischen der Stadt (Zürich) und Ascona.
1917 Anationaler Kongress für cooperative Gesellschaftsform, neuzeitliche Erziehung, die Stellung der Frau in der Zukunftsgesellschaft, mystische Freimaurerei, soziale Neubildungen.
Kunst-, Ritual- und Kulttanz, einberufen durch Theodor Reuss, Ordensmeister des Orientalischen Tempelordens.
Künstlerischer Höhepunkt war das Tanzdrama "Sang der Sonne", aufgeführt durch Laban und seine Schule.
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1918 Die Künstler kommen: Marianne Werefkin, Alexej von Jawlensky, die Dadaisten Hugo Ball, Hans Arp, Hans Richter. Ascona wird zum Künstlerdorf.
1919-1964 Die ehemalige Sekretärin des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, Anhängerin der sozialistischen Ideen Landauers, Margarethe Faas-Hardegger, plant eine Siedlung in Form einer autarken Landkommune in Minusio.
1920 Die Gründer des Monte Verità wandern über Spanien nach Brasilien aus.
1923-1926 Übernahme des Monte Verità als Hotelbetrieb durch ein Bohèmetrio (Werner Ackermann, Max Bethke, Hugo Wilkens; als Geldgeber fungiert William Werner).
1926 Übernahme des Monte Verità durch Baron Eduard von der Heydt, Bankier Kaiser Wilhelms II, einer der grössten Sammler zeitgenössischer und aussereuropäischer Kunst.
1933 Ankunft der Emigranten aus Deutschland (Albert Ehrenstein, Else Lasker-Schüler, Erich Maria Remarque). Zahllos sind die Namen der bekannten und unbekannten Besucher. Es kamen Else Lasker-Schüler, Stephan George, Isidora Duncan, Paul Klee, Rudolf Steiner, Mary Wigman und später Max Piccard, Ernst Toller, Henri van de Velde, Gustav Stresemann und viele mehr, müssig, sie alle nennen zu wollen.
Zweiter Weltkrieg. Auszug zahlreicher Wahl-Asconesen nach den USA. "Der Friede von Ascona" zwischen dem alliierten und dem deutschen Oberkommando in Italien.
1964 Nach dem Tode Eduard von der Heydts geht der Monte Verità in den Besitz des Kantons Tessin über.
1987 Eröffnung des dritten Museums auf dem Monte Verità mit dem Rundgemälde "Klarwelt der Seligen" von Elisar von Kuppfer, genannt Elisarion.
1988 Erste Diskussionen zwischen der Regierung des Kantons Tessin und der ETH Zürich über die Möglichkeit, auf dem Monte Verità ein Seminarzentrum einzurichten.
1989 Im Juli beschliesst das Tessiner Kantonsparlament einstimmig, die Schulden der Aktiengesellschaft Monte Verità zu übernehmen und den ganzen Besitz einer Stiftung zu übergeben. Auf dem Monte Verità soll ein Seminarzentrum eingerichtet werden. Vertrag mit der ETH Zürich, welche damit die Anlagen während 15-20 Wochen pro Jahr für Seminartätigkeit zur Verfügung gestellt bekommt. Ab Oktober erste Seminare, organisiert durch das Centro Stefano Franscini (CSF) der ETH Zürich.
1992 März: Abschluss der Bauarbeiten, Eröffnung des Seminarzentrums und des neuen Restaurants Monte Verità.
1994-96 Instandsetzung der restlichen Gebäude auf dem Grundstück der Fondazione; Umbau der Villa Semiramis (heute Teil des Tagungshotels), der beiden Häuser Casa Marta und Casa Monescia, Teilrenovation der Zimmer im Hotel.
1999 10-Jahre-Jubiläum der Fondazione Monte Verità und des Centro Stefano Franscini.
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